In dem letzte Woche vorgestellten Verfassungsschutzbericht des sogenannten Bundesamtes für Verfassungsschutz des Jahres 2012 befinden sich ebenso wie im Verfassungsschutzbericht des Landes Niedersachsen neben unzähligen Halbwahrheiten, sowie Anschuldigungen ohne Belege auch dreiste Lügen.
Eine dieser Lügen betrifft Geschehnisse, die sich in Uelzen abgespielt haben sollen. (Siehe VSBericht-Bund S. 167, VSBericht-NDS S. 107)
Die in den Berichten beschriebenen Sachverhalte, nach denen es in Uelzen zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen 200 Personen mit Schwerverletzen gekommen sei, entbehren jeglicher Grundlage und sollen antifaschistisches Engagement diskreditieren. Weiterlesen
Falscher Konsum? – Boykott statt Kritik? Innerhalb der Linken ist die Konsumkritik ein beliebtes Mittel, um unter kapitalistischen Verhältnissen klare Trennungsstriche zwischen guten und bösen Unternehmen, echten und künstlichen Bedürfnissen, sowie fairen und unfairen Produkten zu ziehen. Versinnbildlicht wird dies wohl in der bekannten Forderung „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ die Georg Büchner bereits 1834 propagiert hatte. Während die vermeintliche Gier der Menschen dadurch charakterisiert wird, dass diese „immer mehr haben wollen“, stilisieren sich eben jene Konsumkritiker_innen zur moralischen Leitinstanz, die gnadenlos über das Konsumverhalten anderer ihr Urteil fällt. Statt den schicken adidas-Sneakern solle man doch lieber No-Name-Treter aus dem Discounter tragen. Anstelle bei Starbucks seinen Chai Latte zu schlürfen, gibt es doch auch Fair-Trade-Kaffee. Von der Kritik an anderen Unternehmen wie McDonald’s, Nike oder Apple ganz zu schweigen.

Wie in den letzten vier Jahren zuvor, wollen Neonazis am ersten Samstag im Juni wieder einen Aufmarsch unter dem rassistischen Motto “Tag der deutschen Zukunft: Unser Signal gegen Überfremdung” durchführen. Nach 
„Haben wir alles richtig gemacht?“ ist der Titel eines Interviews mit Paul Grünewald, der mit Karl Peix und Walter Krämer – beide wurden 1941 ermordet – eine Widerstandsgruppe im Krankenrevier des KZ Buchenwald bildete. Insbesondere Krämer war in der DDR als „Arzt von Buchenwald“ populär, im Roman „Nackt unter Wölfen“ setzte ihm Bruno Apitz ein literarisches Denkmal.






