Gegen den „Tag der deutschen Zukunft“ – Bus und Infoveranstaltung

„Am 4. Juni 2016 soll der jährliche „Tag der deutschen Zukunft“ („TddZ“) in Dortmund stattfinden. Die Dortmunder Neonazis um die Partei „Die Rechte“, ehemals „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO), möchten der bundesweiten Naziszene in der Dortmunder Nordstadt eine Negativvision der Zukunft Deutschlands darbieten.

Um mit möglichst vielen Menschen dies zu verhindern laden wir zu einer Info- und Mobiveranstaltung am 20.05. um 20.00 Uhr ins Anna&Arthur ein.

Außerdem könnt ihr hier an Bustickets für eine gemeinsame Anreise nach Dortmund gelangen. Diese werden für ca. 25 Euros zu haben sein, wobei die Mitfahrt nicht am Geld scheitern sollte.

Im Anschluss findet die Freitagskneipe mit Soli-Cocktails zur Finanzierung des Busses nach Dortmund statt.“

Info- und Mobilisierungsveranstaltung / Verkauf von Bustickets
Freitag, 20.05.2016 – 20:00 Uhr
Infocafé Anna & Arthur Lüneburg (Katzenstraße 2)
Eine Veranstaltung von SaltCityAntifas [S.C.A]

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Völkischer Maitanz in Edendorf

In Edendorf (Landkreis Uelzen‬) tanzten am 30. April 2016 ca. 200 Personen des völkischen Spektrums in den Mai. An dem rechten Treffen auf dem Hof von Ernst-Friedrich Kühl beteiligten sich neben rechten Siedlern auch Anhänger des „Sturmvogels – Deutscher Jugendbund“, der NPD‬ und sogar der AfD‬.

Einen Hintergrundbericht von Andrea Röpke gibt es bei „blick nach rechts“.

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Uelzen: Antifaschistischer Stadtrundgang am 08. Mai 2016

Das Uelzener Bündnis gegen Rechts lädt zum Sonntag, 08. Mai 2016 um 11.00 Uhr, im Gedenken an die Befreiung vom Nationalsozialismus zu einem kleinen, antifaschistischen Stadtrundgang durch Uelzen ein.

An drei Stationen möchte das Bündnis auf die Verbrechen des Naziregimes aufmerksam machen.

Treffpunkt ist das Denkmal für Hauptmann Erich Marquardt, der am 17. April 1945 – wenige Stunden vor dem Eintreffen der britischen Truppen – in Uelzen vom stellvertretenden NSDAP-Kreisleiter Heinrich Schneider wegen angeblicher Fahnenflucht erschossen worden ist. An einer weiteren Station, dem alten Rathaus, soll auf die Verantwortung des damaligen Bürgermeisters Farina hingewiesen werden.

Der Rundgang endet am neuen Rathaus.

Sonntag, 8. Mai 2016 – 11.00 Uhr
Antifaschistischer Stadtrundgang 
Denkmal für Erich Marquardt
Parkplatz „Am Taterhof“ in Uelzen

www.uelzen-gegen-rechts.net

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FC St. Pauli Fans solidarisieren sich mit Uelzener Antifaschist_innen

St_Pauli_Antifa_UelzenWährend des Heimspiels vom FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt am 19.02.2016 kam es zu einer Solidaritätsaktion mit Uelzener Antifaschist_innen. Anlass waren die offenen Morddrohungen von Neonazis und die allgemeine Situation in Uelzen. Weitere Infos gibt es hier.

„Es gibt kein ruhiges Hinterland
Solidarität mit der Antifa Uelzen
Kein Fussbreit den Faschisten!“

Wir bedanken uns bei den Hinchas Sankt Pauli!

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Februar 2016: Rechte Aktivitäten in Uelzen

Antifa_Sticker_UelzenDie Antifaschistische Aktion Lüneburg / Uelzen hat anlässlich von offenen Morddrohungen gegen Uelzener Antifaschist_innen auf Facebook eine Momentaufnahme über rechte Aktivitäten in Uelzen veröffentlicht. Der Text gibt u.a. Auskunft über die Facebook-Seite „Widerstand Uelzen“, den Nachtclub „Oase“, die „Identitäre Bewegung“, die Bürgerwehren „Nachbarn helfen Nachbarn“ und „Bürgerwehr Uelzen“ sowie die Verbindungen von Neonazis mit der „Uelzener Mahnwache für den Frieden“ (Montagsmahnwache).

„(…) Offensichtlich findet eine Neuformierung rechter Strukturen statt. Wie schon Ende 2012 und im Frühjahr 2013 treten Neonazis in der Öffentlichkeit auf. Was sich zu den damaligen Aktivitäten unterscheidet, ist, dass sich neben offen neonazistisch auftreten Personen, auch andere rassistische Gruppierungen, wie die Bürgerwehren oder die AfD formieren. Hinzu kommen jetzt die offenen Morddrohungen. In Zeiten zunehmender Gewalttaten von Neonazis und Rassisten, sind solche Drohungen durchaus ernst zu nehmen. Für Neonazis stellen aktive antifaschistische Organisationen und Gruppen ein enormes Hindernis für ihre Aktivitäten da und in Regionen, wo Antifa Gruppen stark sind haben es Rechte schwer. (Auszug aus dem Text: „Neonazis aus Uelzen rufen zum Mord auf“)“

Die Allgemeine Zeitung Uelzen berichtete daraufhin in zwei Artikeln:

„Wi(e)derstand Uelzen“: Rechtsradikaler Mordaufruf in Facebook-Gruppe
Linke bedroht / Einzelner oder Gruppe? / Polizei sieht keine Nazi-Strukturen

Nach Mordaufruf: Behörde zu Identitärer Bewegung und Nazis im Kreis
Kein Feldzug geplant

Still not ing Police
Verfassungsschutz auflösen!

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Rassistische Aufmärsche am 23.01.16 in Lüneburg und Uelzen

„In Lüneburg versammelten sich am Sonntag, den 23. Januar 2016 knapp 90 Personen zu einer rassistischen Versammlung auf dem Marktplatz. Diese Veranstaltung war vorher weder bei den Behörden angemeldet noch öffentlich beworben worden. Die Mobilisierung fand ausschließlich über russischsprachige Soziale-Medien und per SMS statt. Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern handelte es sich um sog. Aussiedler aus Rußland, die zumeist als „Russlanddeutsche“ bezeichnet werden.

Die Versammlung stand im Zusammenhang mit einer bundesweiten Aktion. In vielen Städten in Deutschland fanden ähnliche Veranstaltungen statt. In Berlin kamen 700 Menschen zusammen. Darunter auch Angehörige der rassistischen „Bärgida“-Gruppierung, dem Berliner Ableger von PEGIDA. In Hamburg kamen mehr als 1000 Personen zusammen. In Uelzen versammelten rund 70 Personen vor dem Rathaus. (…)“

Kompletter Bericht bei der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen

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Rückblick: Antirassistische Demonstration in Bad Bevensen

Am 19.12.2015 fand in Bad Bevensen (Landkreis ‪‎Uelzen‬) eine Demonstration unter dem Motto „Rassismus bekämpfen – Refugees welcome!“ mit ca. 500 Teilnehmer_innen statt. Grund hierfür war ein Brandanschlag auf eine geplante Unterkunft für geflüchtete Menschen am 13.12.2015.

Der Protestzug zog am Samstagmittag vom Bahnhof, wo in der Nacht zuvor rechtsradikale Propaganda angebracht wurde, bis zur geplanten Unterkunft.

Fotos & Videos:
Wut auf der Straße – Protest in Bildern
az-online.de
graswurzel.tv
No Border Media

Presse:
Allgemeine Zeitung Uelzen
NDR.de
Landeszeitung Lüneburg

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Demonstration nach rassistischem Brandanschlag in Bad Bevensen

Rassismus bekämpfen-Refugees welcome

#Update: Aktuelle Informationen und Hintergründe zum rassistischen Brandanschlag sowie der geplanten Demonstration in Bad Bevensen gibt es auf der Homepage der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen.

Am frühen Morgen des 13. Dezember 2015 wurde versucht im niedersächsischen Bad Bevensen (Landkreis Uelzen) eine geplante Unterkunft für Geflüchtete niederzubrennen. Die noch unbekannten Täter waren in der Nacht zum Sonntag in den Gebäudekomplex eingedrungen. Sie verstopften mehrere Abflüsse und drehten die Wasserhähne auf. An einer anderen Stelle des ehemaligen Supermarktes legten sie Feuer, das sich im Dachstuhl zu einem Schwelbrand entwickelte. Kurz nach 8 Uhr bemerkte ein Passant eine Rauchentwicklung und alarmierte die Feuerwehr. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Erst in der vergangenen Woche gab der Landkreis Uelzen seine Pläne bekannt, in dem ehemaligen Supermarkt an der Straße „Kurze Bülten“ eine Notunterkunft für Geflüchtete einzurichten, die derzeit in Uelzener Turnhallen untergebracht sind. Für diesen Zweck wurde das Gebäude derzeit umgebaut und sollte im kommenden Jahr belegt werden.

Der Brandanschlag in Bad Bevensen ist kein Zufall, sondern ein Ergebnis der aktuellen rassistischen Stimmungsmache und reiht sich ein in eine Welle rassistischer Gewalt in der BRD. Weiterlesen

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Lüneburg: Kein Hörsaal für die AfD!

afd_lüneburg_pretzellDie selbsternannte „Alternative für Deutschland“ lädt zu einer Veranstaltung in der Lüneburger Universität. Der örtliche Kreisverband der AfD kündigt dazu den Europaabgeordneten Marcus Pretzell an. Diese Veranstaltung soll in Hörsaal 3 stattfinden und um 19 Uhr beginnen.

In Zeiten zunehmender rassistischer Hetze und Übergriffe erlebt die AfD einen zweiten Frühling und erreicht immer höhere Umfragewerte. Die AfD profitiert wie keine andere Partei von dieser brandgefährlichen und zum Teil mörderischen Stimmung in Deutschland. Weiterlesen

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Nazikonzert in Uelzen

2„Am Montag, dem 26. Oktober 2015 fand in Uelzen ein kleines Konzert mit dem bekanntesten Interpreten der neonazistischen Rechtsrock-Szene statt. Michael Regener, der unter dem Pseudonym „Lunikoff“ auftritt, spielte vor rund 40 Neonazis und rechten Skinheads. Organisiert wurde dieser Liederabend von der rechten Skinhead-Clique „Skinheads Uelzen“. Veranstaltungsort war die „Oase“, ein Nachtclub in Uelzen.

Die Besucherinnen und Besucher des Konzerts kamen aus Bad Segeberg, Braunschweig, Gifhorn, Hamburg, Hildesheim, Lüneburg, Salzgitter, Salzwedel, Uelzen sowie aus dem Heidekreis.“

Weitere Bilder und Hintergrundinfos gibt es bei der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen.

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