In Gedenken an Sébastien Briat!

castordemouelzen

Am 7. November jährt sich der Todestag des französischen Atomkraftgegners Sébastien Briat. Dieser wurde beim Castortransport 2007 bei einer Blockadeaktion vom Zug erfasst und getötet. In Gedenken an Sébastien finden folgende Veranstaltungen statt:

Freitag, 7. November 2014
18:00 Uhr: Kundgebung am Bahnhof Lüneburg
20:00 Uhr: Lesung mit Cecile Lecomte im Selbstorganisierten Zentrum Uelzen

Sonntag, 9. November 2014:
12:30 Uhr: Mahnwache am Salinas Gelände in Gorleben

„Vor zehn Jahren – Am 7. November 2004 wurde der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat vom Castor-Zug aus dem französischem La Hague nach Gorleben nahe der Stadt Avricourt erfasst und getötet. Die genauen Umstände, die zu diesem Unglück führten, wurden nie zweifelsfrei geklärt. Fest steht, dass Sicherheitsvorschriften seitens der französischen Bahn nicht beachtet wurden. (…)

Sébastien war ein (…) Mensch, der für das Leben gekämpft hat. Uns verbindet der gemeinsame Widerstand gegen ein Herrschaftssystem, das menschenverachtend aus ökonomischen und politischen Interessen die Atomtechnologie durchsetzt. (…)

Sébastien starb, als er sich zu Wehr setzte. Unsere Abscheu und unsere Wut und unser Widerstand richten sich gegen die, die Tote billigend in Kauf nehmen, um ihre Macht- und Profitinteressen durchzusetzen. Sébastien kämpfte für das Leben. Wir werden seinen Kampf fortführen und sein Andenken bewahren. (…)“

Auszüge aus dem Aufruf von BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e. V., BI Umweltschutz Uelzen, JANUN Lüneburg und Antifaschistische Aktion Lüneburg / Uelzen. Den gesamten Aufruf gibt’s hier.

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„Blut und Ehre“ von Andrea Röpke – Buchvorstellung in Uelzen

Blut und Ehre – Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland

Die rassistisch motivierten Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) mit vermutlich zehn Morden und mehreren Bombenanschlägen offenbaren eine neue Dimension rechter Gewalt. Doch dies ist kein Einzelfall. Seit 1949 haben Neonazis immer wieder rechte Terrorgruppen gebildet, die nach ähnlichem Muster agierten: konspirative Kleinstzellen, Raubüberfälle zur Geld- und Waffenbeschaffung, Anschläge gegen Migrant_inen, politische Gegner und gesellschaftliche Einrichtungen. Der Blick hinter die Kulissen offenbart, dass die Gewalttäter von gestern und heute keineswegs isoliert tätig sind und dass die von ihnen ausgehende Gefahr von den Behörden jahrzehntelang unterschätzt wurde.

Andrea Röpke hat zusammen mit Andreas Speit die rechte Szene über viele Jahre beobachtet und frühzeitig auf diese Gefahren hingewiesen. In ihrem gemeinsam herausgegebenen Buch „Blut und Ehre – Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland“ zeichnen die beiden renommierten Autoren die Gewalt und den Terror der Extremen Rechten von 1945 bis 2013 in Deutschland nach. Das Buch ordnet detailliert die verschiedenen Gruppierungen der rechten Szene Deutschlands historisch ein.

Buchvorstellung mit Andrea Röpke
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Selbstorganisiertes Zentrum Uelzen
Ringstraße 27b – 18:30 Uhr

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Naziaufmarsch in Bad Nenndorf verhindern – Infoveranstaltung in Uelzen

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UPDATE: Gemeinsame Anreise aus der Region
Treffpunkt um 7:50 Uhr am Bahnhof Uelzen
(Abfahrt 08:09 Uhr, Gleis 103)

Am 2. August wollen wieder Neonazis in Bad Nenndorf bei Hannover zu einem sog. Trauermarsch aufmarschieren. Im letzten Jahr ist es erstmals seit 2006 gelungen den Aufmarsch zu blockieren. Rund 600 Menschen beteiligten sich an einer Blockade auf der Naziroute. An diesen Erfolg soll in diesem Jahr angeknüpft werden. Deshalb kommen Referent_innen der Initiative »Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf« nach Uelzen. Sie werden über Hintergründe des Aufmarsches sprechen und ihre Planungen für Massenblockaden vorstellen. Im Gepäck haben sie außerdem Mobilisierungsmaterial, Schnickschnack und praktische Demotipps.

Montag, 14. Juli 2014
Info- und Mobilisierungsveranstaltung
Selbstorganisiertes Zentrum (SoZ) Uelzen
Ringstraße 27b – 19:00 Uhr

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Linksjugend [’solid] Uelzen statt. Am Ende der Veranstaltung gibt es Informationen über eine gemeinsame Anreise aus Uelzen. Falls ihr es nicht zur Veranstaltung schafft, aber trotzdem mit nach Bad Nenndorf fahren wollt, meldet euch einfach bei uns. Weiterlesen

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Uelzener Neonazis bei Rechtsrock-Konzert in Nienhagen

skins uelzen-nienhagen 2014

Quelle: Doku Rechts

Am 28.06.2014 fand in Nienhagen (Sachsen-Anhalt) ein Rechtsrock-Konzert mit über 1.000 Neonazis aus ganz Europa statt. Veranstalter dieses Events waren der Neonazi Oliver Malina und die Organisation „Honour & Pride“. Einen ausführlichen Bericht über die Ereignisse in Nienhagen gibt es beim Störungsmelder auf „Zeit Online“.

Unter den angereisten Besucher_innen des Konzerts waren auch Neonazis aus Uelzen, erkennbar an ihren T-Shirts mit der Aufschrift „Skins Uelzen – Niedersachsen für die Ewigkeit“. Bereits in der Vergangenheit sind rechte Skinheads aus Uelzen, zum Beispiel mit Aufklebern, öffentlich aufgetreten. Weiterlesen

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Gegen den Wahlkampf der „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Uelzen und Lüneburg!

Keine Alternative_Rechtspopulismus und Elitendenken bekaempfenGemeinsamer Text antifaschistischer Gruppen aus Uelzen und Lüneburg gegen den Wahlkampf der „Alternative für Deutschland“ (AfD) zur Europawahl 2014

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) wurde im Frühjahr 2013 gegründet. Die AfD zentriert sich um nationalistisch grundierte Kritik an der EU. Es wird die „geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes“ und die Rückkehr zur nationalstaatlichen Währungs- und Wirtschaftspolitik gefordert. Die AfD fordert mehr Unabhängigkeit von der Europäischen Union und weniger Sozialstaat. Hierbei stellt sich die AfD als Sammelsurium von eurokritischen, national-konservativen und sozialchauvinistischen Positionen dar. Immer deutlicher treten rechtspopulistische Tendenzen zu Tage. So werden auch von führenden Mitgliedern islamophobe, homophobe, kulturrassistische und auf Elitenvorrechte pochende Positionen vertreten.

Hinter dem Volkswirtschaftsprofessor und Parteisprecher Bernd Lucke sammeln sich Teile des bürgerlichen Establishments, welches hinter einer wissenschaftlichen Fassade rechte und populistische Stammtischparolen wieder diskursfähig machen möchte. Die AfD bemüht sich dabei um ein „unideologisches“ Profil und möchte weder rechts noch links sein – was nicht gelingt. Ihr ökonomisches Programm ist national statt europäisch ausgelegt und bleibt dabei scharf marktliberal. Der AfD geht es um ökonomische Verwertbarkeit und deutsche Privilegien, dafür appelliert sie geschickt an die Abstiegsängste des Mittelstandes in der Krise. Weiterlesen

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Bildungsstreik Uelzen – wir machen trotzdem mit…

Mittwoch, 30.04.2014
Demonstration zum Bildungsstreik
Uelzen – Herzogenplatz – 13:30 Uhr

Am 30.04.2014 plant die „Aktionsgruppe Bildung Uelzen“ (Link führt zu Facebook!) eine Demonstration gegen die Klassenfahrtenboykotte und die unbezahlte Mehrarbeit der Gymnasiallehrer_innen. Wir finden es super, dass sich Schüler_innen und Lehrer_innen gegen diese Beeinträchtigungen wehren wollen und werden uns daher an der Demonstration beteiligen. Allerdings denken wir, dass Forderungen wie „bessere Unterrichtsqualität“, „kleinere Klassen“ oder mehr Geld für das Bildungssystem längst nicht weit genug gehen und teilweise am Ziel vorbei schießen.

Schule bedeutet im Alltag oft nichts anderes als: Wir müssen frühmorgens zu den absurdesten Zeiten aufstehen und pünktlich auf der Matte stehen. Wenn wir mal krank sind oder keine Lust haben, müssen wir Entschuldigungen oder Atteste vorlegen. Im Unterricht lernen wir Dinge die wir uns nicht ausgesucht haben, die uns oft nicht interessieren und die wir nach der nächsten Klausur eh wieder vergessen. Durch ein mehrgliedriges Schulsystem wird uns schnell klar, dass nicht jede_r die gleichen Chancen hat und sich aussuchen kann, was er_sie später einmal machen möchte. Im Politikunterricht lernen wir außerdem, dass dieses politische System im Vergleich zu allen anderen alternativlos sei. All das sollen wir als naturgegeben akzeptieren. So werden wir auf das vorbereitet, was uns später erwartet: Leistungsdruck, Konkurrenz und Lohnarbeit. Nebenbei werden wir zu Staatsbürger_innen erzogen, die bestenfalls konstruktive Kritik üben dürfen, aber niemals den ganzen Laden in Frage stellen. Weiterlesen

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Wittenberge Nazifrei: Info- und Mobilisierungsveranstaltungen

Am Samstag, den 5. April 2014, wollen Neonazis in der brandenburgischen Kleinstadt Wittenberge (ca. 100km von Uelzen) aufmarschieren. Hier wollen sie gegen den angeblichen “Volkstod” demonstrieren, versuchen die neonazistische Vernetzung in Nordbrandenburg voranzutreiben und die vorhandenen Strukturen der Szene neu zu aktivieren. So einen Aufmarsch wollen wir nicht hinnehmen und rufen daher dazu auf, nach Wittenberge zu fahren und diesen konsequent zu verhindern. Aktuelle Informationen gibt’s bei den Bündnissen „Wittenberge Nazifrei“ und „Kein Naziaufmarsch in Wittenberge„.

In der Region finden mehrere Info- und Mobilisierungsveranstaltungen statt, auf denen Vertreter_innen dieser Bündnisse über die lokalen Naziszene und geplante Aktionen gegen den Naziaufmarsch berichten:

Mittwoch, 19.03.2014 – 18 Uhr
Salzwedel – AZ Kim Hubert – Altperverstraße 24

Montag, 24.03.2014 – 18 Uhr
Uelzen – Selbstorganisiertes Zentrum (SoZ) – Ringstraße 27b

Dienstag, 25.03.2014 – 20 Uhr
Dannenberg – Bahnhof Ost – Am Ostbahnhof 1

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Free Josef! – Gegen die Kriminalisierung von Antifaschismus

freejosefDer Antifaschist Josef aus Jena wurde während der Proteste gegen den Wiener Akademikerball am 24.01.14 verhaftet und steckt seitdem in Untersuchungshaft. Während der Aktionen wurden insgesamt 14 Personen von der Polizei festgenommen – bis auf Josef aber alle in der selben Nacht noch entlassen. Wegen angeblicher „Tatbegehungsgefahr” hat das Gericht eine Entlassung bis zum Prozess verweigert. Es ist zu befürchten, dass die Wiener Justiz ein Exempel an ihm statuieren will.

Josef braucht wei­ter­hin un­se­re Un­ter­stüt­zung: Schreibt ihm Brie­fe, spendet Geld für die Anwaltskosten, or­ga­ni­siert und be­tei­ligt euch an So­li­ak­tio­nen. Aktuelle Informationen gibt’s auf soli2401.blogsport.eu

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22.02.14: Soli-Party für linke Projekte in der Provinz

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Soli-Party für linke Projekte in der Provinz
Samstag, 22. Februar 2014 – 22 Uhr
Buntes Haus Celle

Mit dabei sind Robosaurus (elektropunk 8bit), Pink Leg (techno krisentrauma) aus Braunschweig, Heinrix (minimal techno) aus Salzwedel und goody pois von freshona (halb und halb) aus Celle.

Celle ist ca. 55km von Uelzen entfernt. Falls ihr mit uns in Fahrgemeinschaften zu der Party fahren wollt, meldet euch! Ihr findet die Veranstaltung auch auf Facebook. Die Einnahmen kommen dem Autonomen Zentrum „Kim Hubert“ Salzwedel und antifaschistischer Arbeit in der Provinz zugute.

Das Bunte Haus ist kein Ort fur Rassismus, Antisemitismus, Sexismus oder Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung. Wenn ihr dumm angemacht, angefasst oder sonstwie belastigt werdet, meldet euch bei der Theke, der Kasse oder den Türsteher_innen. Ihr entscheidet selbst, wo eure Grenzen liegen!

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Antifa supports Rote Flora: Eine für Alle – Alle für Eine

Wir unterstützen fSAMSUNGolgende Solidaritätserklärung für das autonome Zentrum „Rote Flora“ in Hamburg:

Our squat in the middle of the town – Rote Flora
Die Rote Flora ist seit 1989 besetzt und sie wird es auch bleiben! Das Projekt versteht sich als ein Ort, der offen für alle ist, die Interesse an autonomer und linksradikaler Politik haben. Viele Menschen beziehen sich politisch und kulturell auf die Rote Flora. Sie stellt mit ihrer Beteiligung und Initiierung diverser Proteste wie z.b. der Unterstützung der „Lampedusa in Hamburg“-Gruppe, den Auseinandersetzungen um ein „Recht auf Stadt“ oder der Thematisierung und des Widerstands gegen Gefahrengebiete einen Unruheherd dar.

Wer das kaufen will, muss Stress mögen!
Seit Klausmartin Kretschmer im Jahr 2001 der Stadt die Rote Flora abkaufte, gab es bis zuletzt nie einen ernst zu nehmenden Angriff seinerseits auf das Projekt. Das änderte sich Mitte diesen Jahres: Kretschmer und sein „Berater“ Gert Baer planen, die Rote Flora, wie wir sie kennen und schätzen, zu einem, wie sie sagen „echten Stadtteilkulturzentrum“ umzubauen – sechsgeschossig, mit Tiefgarage, Kita, Jugendtreff, Büros und Konzertsaal für bis zu 2500 Menschen. Als sie merkten, dass sie mit ihrem Vorschlag weder bei den Stadtteilbewohner_innen noch bei den Behörden auf große Begeisterung stießen, überlegten sie sich einen neue „Strategie“. Sie versuchen nun, die Solidarität von Künstler_innen, die in der Roten Flora auftreten, zu kriminalisieren und in den Medien Stimmung gegen die Rote Flora zu machen. Es bleibt abzuwarten, was die Gegner_innen des Projektes zukünftig aus dem Hut zaubern. Weiterlesen

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