Rassistische Aufmärsche am 23.01.16 in Lüneburg und Uelzen

„In Lüneburg versammelten sich am Sonntag, den 23. Januar 2016 knapp 90 Personen zu einer rassistischen Versammlung auf dem Marktplatz. Diese Veranstaltung war vorher weder bei den Behörden angemeldet noch öffentlich beworben worden. Die Mobilisierung fand ausschließlich über russischsprachige Soziale-Medien und per SMS statt. Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern handelte es sich um sog. Aussiedler aus Rußland, die zumeist als „Russlanddeutsche“ bezeichnet werden.

Die Versammlung stand im Zusammenhang mit einer bundesweiten Aktion. In vielen Städten in Deutschland fanden ähnliche Veranstaltungen statt. In Berlin kamen 700 Menschen zusammen. Darunter auch Angehörige der rassistischen „Bärgida“-Gruppierung, dem Berliner Ableger von PEGIDA. In Hamburg kamen mehr als 1000 Personen zusammen. In Uelzen versammelten rund 70 Personen vor dem Rathaus. (…)“

Kompletter Bericht bei der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen

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Rückblick: Antirassistische Demonstration in Bad Bevensen

Am 19.12.2015 fand in Bad Bevensen (Landkreis ‪‎Uelzen‬) eine Demonstration unter dem Motto „Rassismus bekämpfen – Refugees welcome!“ mit ca. 500 Teilnehmer_innen statt. Grund hierfür war ein Brandanschlag auf eine geplante Unterkunft für geflüchtete Menschen am 13.12.2015.

Der Protestzug zog am Samstagmittag vom Bahnhof, wo in der Nacht zuvor rechtsradikale Propaganda angebracht wurde, bis zur geplanten Unterkunft.

Fotos & Videos:
Wut auf der Straße – Protest in Bildern
az-online.de
graswurzel.tv
No Border Media

Presse:
Allgemeine Zeitung Uelzen
NDR.de
Landeszeitung Lüneburg

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Demonstration nach rassistischem Brandanschlag in Bad Bevensen

Rassismus bekämpfen-Refugees welcome

#Update: Aktuelle Informationen und Hintergründe zum rassistischen Brandanschlag sowie der geplanten Demonstration in Bad Bevensen gibt es auf der Homepage der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen.

Am frühen Morgen des 13. Dezember 2015 wurde versucht im niedersächsischen Bad Bevensen (Landkreis Uelzen) eine geplante Unterkunft für Geflüchtete niederzubrennen. Die noch unbekannten Täter waren in der Nacht zum Sonntag in den Gebäudekomplex eingedrungen. Sie verstopften mehrere Abflüsse und drehten die Wasserhähne auf. An einer anderen Stelle des ehemaligen Supermarktes legten sie Feuer, das sich im Dachstuhl zu einem Schwelbrand entwickelte. Kurz nach 8 Uhr bemerkte ein Passant eine Rauchentwicklung und alarmierte die Feuerwehr. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Erst in der vergangenen Woche gab der Landkreis Uelzen seine Pläne bekannt, in dem ehemaligen Supermarkt an der Straße „Kurze Bülten“ eine Notunterkunft für Geflüchtete einzurichten, die derzeit in Uelzener Turnhallen untergebracht sind. Für diesen Zweck wurde das Gebäude derzeit umgebaut und sollte im kommenden Jahr belegt werden.

Der Brandanschlag in Bad Bevensen ist kein Zufall, sondern ein Ergebnis der aktuellen rassistischen Stimmungsmache und reiht sich ein in eine Welle rassistischer Gewalt in der BRD. Weiterlesen

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Lüneburg: Kein Hörsaal für die AfD!

afd_lüneburg_pretzellDie selbsternannte „Alternative für Deutschland“ lädt zu einer Veranstaltung in der Lüneburger Universität. Der örtliche Kreisverband der AfD kündigt dazu den Europaabgeordneten Marcus Pretzell an. Diese Veranstaltung soll in Hörsaal 3 stattfinden und um 19 Uhr beginnen.

In Zeiten zunehmender rassistischer Hetze und Übergriffe erlebt die AfD einen zweiten Frühling und erreicht immer höhere Umfragewerte. Die AfD profitiert wie keine andere Partei von dieser brandgefährlichen und zum Teil mörderischen Stimmung in Deutschland. Weiterlesen

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Nazikonzert in Uelzen

2„Am Montag, dem 26. Oktober 2015 fand in Uelzen ein kleines Konzert mit dem bekanntesten Interpreten der neonazistischen Rechtsrock-Szene statt. Michael Regener, der unter dem Pseudonym „Lunikoff“ auftritt, spielte vor rund 40 Neonazis und rechten Skinheads. Organisiert wurde dieser Liederabend von der rechten Skinhead-Clique „Skinheads Uelzen“. Veranstaltungsort war die „Oase“, ein Nachtclub in Uelzen.

Die Besucherinnen und Besucher des Konzerts kamen aus Bad Segeberg, Braunschweig, Gifhorn, Hamburg, Hildesheim, Lüneburg, Salzgitter, Salzwedel, Uelzen sowie aus dem Heidekreis.“

Weitere Bilder und Hintergrundinfos gibt es bei der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen.

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Gegen den antisemitischen „Al Quds Tag“ in Berlin – Infoveranstaltung in Lüneburg

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Update: Der Berliner Aufmarsch zum Al Quds-Tag 2015 wurde von Freitag, den 10.07. auf Samstag, den 11.07. verschoben. Somit ändert sich auch das Datum der antifaschistischen Gegendemonstration.

Am 11. Juli 2015 soll wieder eines ein der wichtigsten regelmäßigen Events der antisemitischen Querfront- und Islamistenszene in Berlin stattfinden: Der Al Quds-Tag. Eingerichtet 1979 vom damaligen iranischen Revolutionsführer Ayatollah Khomeini, um für die Eroberung Jerusalems und die Vernichtung Israels zu mobilisieren. Seit 1996 wird auch in Berlin für diese Ziele marschiert.

Seit einigen Jahren gibt es dagegen verschiedene Proteste. Auch in Lüneburg wird es am 03. Juli eine Infoveranstaltung zur Mobilisierung gegen den antisemitischen „Al Quds Tag“ geben. Der Vortrag wird über das bundesweite Bündnis ‚Schall und Wahn‘ und über die antifaschistische Gegendemonstration am 10. Juli in Berlin informieren. Außerdem widmet sich der Vortrag der Historie und der aktuellen Lage des iranischen Regimes sowie der iranischen Opposition. Am Ende kann über eine gemeinsame Anreise aus der Region nach Berlin gesprochen werden.

Es sprechen Referent_innen vom Bündnis ‚Schall und Wahn‘.
Weitere Infos gibt es außerdem bei dem Berliner Antifa-Bündnis gegen den Al Quds Tag.

Freitag, 03. Juli 2015 – Lüneburg
Infoveranstaltung zur Mobilisierung gegen den „Al Quds Tag“
Infocafé Anna & Arthur – 2o:00 Uhr

Samstag, 11. Juli 2015 – Berlin
11:00 Breitscheidplatz: Antifaschistische Demonstration

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Dranbleiben: Keine Ruhe für die AfD in Lüneburg!

adlerhorst_afd_protestAntifaschistischer Protest vor dem „Adlerhorst“

In Lüneburg hat die Alternative für Deutschland (AfD) erneut zwei Veranstaltungen angekündigt. Treffpunkt der rechtspopulistischen Partei wird wieder die Gaststätte „Adlerhorst“ (Schnellenberger Weg 21, Lüneburg) sein. Wir wollen das nicht unkommentiert lassen und rufen zum Protest auf.

Am Mittwoch, den 06. Mai 2015 will der Vorsitzende des Lüneburger Stadtverbandes der AfD, Gunter Runkel, zum Thema “Zuwanderung” sprechen. Mit rassistischer Hetze läutet die AfD in Lüneburg ihren Wahlkampf für die im Herbst 2016 stattfindende Kommunalwahl ein. Informationen zu der Veranstaltung und den geplanten Gegenprotesten findet ihr bei der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen.

Für Donnerstag, den 18. Juni 2015 ist ein Vortrag mit dem Titel „Alptraum Europa?“ von der Europaabgeordneten Ulrike Trebesius geplant. Ulrike Trebesius ist Landesvorsitzende der AfD in Schleswig-Holstein und dem wirtschaftsliberalen und standortnationalistischen Flügel der rechtspopulistischen Partei zuzurechnen. Auch hier wird es Gegenaktivitäten geben. Informationen findet ihr ebenfalls bei der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen.

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Lüneburg: Kundgebung gegen die Veranstaltung der „Jungen Alternative“

Extrem notwendig: Rassismus blockieren! Gemeinsam gegen soziale Ausgrenzung, Nationalismus, Extremismustheorie und die AfD!

Fgegen_die_afdür den 3. März 2015 lädt der niedersächsische Landesverband der „Jungen Alternative“, die Jugendorganisation der „Alternative für Deutschland“ (AfD), zu einer Veranstaltung über „Linksextremismus“ nach Lüneburg ein. Beim Vortrag mit dem Titel „Farbangriff und Zeitzünder – Die militante Linke in Deutschland“ will sich dieser rechte Nachwuchsverband sich dem „rechtsstaatsfeindlichen organisierten Phänomen“ der militanten Linken widmen. Unkommentiert soll diese Veranstaltung jedoch nicht bleiben! Weiterlesen

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Magdeburg 2015: Naziaufmarsch verhindern!

antifablueAm 16.Januar 2015 jährt sich zum 70. Mal die Bombardierung Magdeburgs durch die Alliierten. Diesen Anlass nutzen Nazis seit 1998 für ihre „Gedenkmärsche”. Inhaltlich setzen sie sich damit in direkte Kontinuität zum historischen Nationalsozialismus. Der Aufmarsch dient regional und bundesweit als identitätsstiftendes, nationalsozialistisches Event. In den vergangenen Jahren hat er sich mit einer Teilnehmendenzahl von rund 1000 Nazis zum größten regelmäßigen Naziaufmarsch in Deutschland entwickelt. Nur an wenigen anderen Orten schafft es die Naziszene derzeit, bei politischen Veranstaltungen personelle Stärke nach außen zu demonstrieren. Zum 70. Jahrestag der Bombardierung gilt es den Nazis diesen Ort der politischen Reproduktion ihrer Szene zu nehmen – mit allen notwendigen Mitteln. Bundesweit wird nach Magdeburg mobilisiert, um den Naziaufmarsch gemeinsam zu blockieren. Verschiedene Bündnisse und Initiativen planen antifaschistische Aktionen und Blockaden. Infos gibt’s bei dem linksradikalen Antifa-Bündnis BY ALL MEANS NECESSARY und den Blockade-Bündissen Magdeburg Nazifrei und #blockmd.

Am Freitag, den 19. Dezember 2014, wird im Infocafé Anna & Arthur in Lüneburg eine Info- und Mobilisierungsveranstaltung stattfinden. Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die Situation in Magdeburg, den Naziaufmarsch und die antifaschistischen Aktionen. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Aus Lüneburg und Uelzen wird es einen Bus nach Magdeburg geben, um sicher anzureisen und gemeinsam aktiv zu werden. Weitere Infos und Tickets gibt es während der Veranstaltung und später bei der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen. Auch aus vielen anderen Städten ist an diesem Tag eine gemeinsame Anreise per Bus geplant, eine Übersicht bietet die Buskoordination Magdeburg.

„(..) Für uns steht fest, dass sich eine antagonistische Politik gegen Nazis und Rassismus nicht in legalistischen Aktionsformen erschöpfen kann. Die Wahl unserer Mittel richtet sich ausschließlich nach unseren Analysen und Inhalten. Um den Großaufmarsch im Januar 2015 zu verhindern, braucht es ein möglichst vielfältiges, spontanes und ideenreiches Aktionsspektrum. Direkte Aktionen sollten als Teil dieser Aktionsbandbreite mitgedacht und forciert werden. (..)“

(Aus dem Aufruf von BY ALL MEANS NECESSARY)

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In Gedenken an Sébastien Briat!

castordemouelzen

Am 7. November jährt sich der Todestag des französischen Atomkraftgegners Sébastien Briat. Dieser wurde beim Castortransport 2007 bei einer Blockadeaktion vom Zug erfasst und getötet. In Gedenken an Sébastien finden folgende Veranstaltungen statt:

Freitag, 7. November 2014
18:00 Uhr: Kundgebung am Bahnhof Lüneburg
20:00 Uhr: Lesung mit Cecile Lecomte im Selbstorganisierten Zentrum Uelzen

Sonntag, 9. November 2014:
12:30 Uhr: Mahnwache am Salinas Gelände in Gorleben

„Vor zehn Jahren – Am 7. November 2004 wurde der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat vom Castor-Zug aus dem französischem La Hague nach Gorleben nahe der Stadt Avricourt erfasst und getötet. Die genauen Umstände, die zu diesem Unglück führten, wurden nie zweifelsfrei geklärt. Fest steht, dass Sicherheitsvorschriften seitens der französischen Bahn nicht beachtet wurden. (…)

Sébastien war ein (…) Mensch, der für das Leben gekämpft hat. Uns verbindet der gemeinsame Widerstand gegen ein Herrschaftssystem, das menschenverachtend aus ökonomischen und politischen Interessen die Atomtechnologie durchsetzt. (…)

Sébastien starb, als er sich zu Wehr setzte. Unsere Abscheu und unsere Wut und unser Widerstand richten sich gegen die, die Tote billigend in Kauf nehmen, um ihre Macht- und Profitinteressen durchzusetzen. Sébastien kämpfte für das Leben. Wir werden seinen Kampf fortführen und sein Andenken bewahren. (…)“

Auszüge aus dem Aufruf von BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e. V., BI Umweltschutz Uelzen, JANUN Lüneburg und Antifaschistische Aktion Lüneburg / Uelzen. Den gesamten Aufruf gibt’s hier.

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